Persönliche Erfahrungsberichte, News und mehr!

Unsere erste Kreuzfahrt: Mit Holland America Line nach Norwegen!

Alle Holland America Line Erfahrungsberichte können hier nachgelesen werden.

Wir sind nun also offiziell Rentner. Zumindest fühle ICH mich in dem Moment so, als ich auf den „Jetzt buchen“-Knopf drücke.

Die bisherigen Urlaube waren eigentlich immer Pauschalreisen ins Warme. Vielleicht gab es auch mal den ein oder anderen Kurztrip in eine Stadt – eine Kreuzfahrt war bisher jedoch nicht unbedingt auf der Bucket List.

Doch plötzlich ist dieses Verlangen in mir einfach da: Den nächsten Urlaub möchte ich auf einem Schiff verbringen. ZACK – gebucht.

Doch ist es wirklich so schlimm, wie man denkt? Oder sind das alles nur Vorurteile und Klischees? Mein Freund Patrick und ich klären auf und berichten ehrlich und unverblümt von unserer Kreuzfahrt mit Holland America Line.


Warum Holland America Line?

Holland America Line ist eine Reederei mit Hauptsitz in den USA und den Niederlanden. Das sollte nun aufgrund des Namens keine große Überraschung sein, ist aber auch ein – wenn nicht sogar DER wichtigste – Grund für meine Wahl: Im Urlaub möchte ich entspannen, Ruhe genießen und raus aus Deutschland. Von meinem zu Hause auf ein deutschsprachiges Schiff zu ziehen und ständig zu verstehen, was am Nachbartisch geredet wird – dieser Gedanke war für mich irgendwie ein Abturn! Zudem wusste ich bereits von Kollegen, dass Holland America Line einen sehr hohen Standard bietet; natürlich wollten wir bei unserer ersten Kreuzfahrt auch nicht enttäuscht werden.


Die Holland America Line „Rotterdam“

Die Rotterdam VII ist das dritte Schiff der Pinnacle Class Serie und das siebte Schiff, das diesen Namen für Holland America Line trägt. Es gibt 1.340 Kabinen unterschiedlichster Größe – von Single-Kabinen für Alleinreisende bis hin zur 120 Quadratmeter großen Pinnacle Suite. Die Rotterdam bietet somit Platz für 2.668 Gäste zuzüglich 1.048 Crewmitgliedern. An Bord gibt es 11 Speisemöglichkeiten sowie 12 Bars und Lounges. Sonstige Annehmlichkeiten: Kasino, Spa, Friseur, Fitnessstudio, Meetingräume und diverse Shops.


Warum Norwegen?

Auch hier ist es eine pragmatische Herangehensweise. Erste Kreuzfahrt! Wird uns übel? Macht es überhaupt Spaß? Ist das Essen gut? Was passiert, wenn uns alles komplett nervt?

Deswegen haben wir uns zum Einstieg eine kurze Kreuzfahrt ausgesucht. 7 Nächte mit Start und Ende in Amsterdam, denn dort kommt man auch schnell und unkompliziert mit der Bahn hin.

Kreuzfahrt-Route Norwegen
Unsere Kreuzfahrt-Route

Reiseverlauf

Kreuzfahrt-Tag 1 – Anreise & Abfahrt

Der Wecker klingelt. Es ist 6 Uhr.

Diese Uhrzeit zeigt mir Mal wieder, dass ich kein Frühaufsteher bin. Es ist gefühlt mitten in der Nacht und wir schleppen uns schlaftrunken mit Taschen, Rucksack und riesigem Reisekoffer nach unten zur Bushaltestelle. Am Hauptbahnhof Wiesbaden angekommen noch zur S-Bahn wackeln und nach kleiner Kaffeepause am Flughafen Frankfurt, geht es dann mit dem ICE Richtung Amsterdam. Natürlich hat der Zug Verspätung – aber ich bin froh, dass er überhaupt kommt. Ein Freund, der bei der DB arbeitet, teilt mir später mit: „Wir hätten den Zug beinahe Ausfallen lassen, weil der Triebwagen nicht auslandsfähig war. Aber wir haben noch ein Ersatzfahrzeug aufgetrieben“. Ich hätte wahrscheinlich einen Nervenzusammenbruch bekommen.

Als wir kurz vor 12 Uhr auf der Zielgeraden in Richtung Bahnhof Amsterdam Centraal einbiegen, kann ich bereits einen kurzen Blick auf das gewaltige Schiff erhaschen. Noch nie habe ich ein Kreuzfahrtschiff in Echt gesehen und als ich die Rotterdam dann dort zwischen den Häusern am Hafen liegen sehe, bin ich so aufgeregt, wie ein Kind an Weihnachten.

Vom Bahnhof bis zum Kreuzfahrt-Terminal ist es nur noch ein Katzensprung. Mit Rollkoffer und in gemütlichem Geh-Tempo benötigt man keine 20 Minuten bis zum Kreuzfahrt-Terminal. Der Weg zu Fuß ist auf jeden Fall empfehlenswert, wenn man auf das immer größer werdende Schiff zugeht, steigt die Vorfreude mit jedem Schritt ein bisschen mehr.

Vom Bahnhof bis zum Kreuzfahrt-Terminal
Mein happy face nachdem wir angekommen sind.

Im Kreuzfahrt-Terminal angekommen muss man nur noch idiotensicher der Beschilderung folgen. Die großen Koffer werden im Erdgeschoss abgenommen. Es geht weiter ins Obergeschoss, wo dann die Einschiffung erfolgt. Hier erweist sich die VeriFLY-App (Google PlayStore / Apple AppStore) – zumindest in der Corona-Reisezeit – als sehr nützlich. Hat man bereits das negative Testergebnis hochgeladen, spart man sich langes Anstehen und kommt direkt weiter. Der neu eingeführte automatische Check-In mittels vorher hochgeladenen Selfies klappt dafür leider nicht so gut. Das freundliche und gut gelaunte Personal ist jedoch bei jeder Station anwesend, um zu helfen.

Als letztes erfolgt noch die flughafentypische Sicherheitskontrolle und dann geht es endlich aufs Schiff. Von Ankunft am Kreuzfahrt-Terminal bis zum Betreten des Schiffs ist weniger als eine halbe Stunde vergangen. Das nenne ich Mal eine reibungslose Abfertigung.

Kreuzfahrtschiff Rotterdam von Holland America Line
Die Rotterdam von Holland America Line

Ich bin sprachlos. Wie eingangs erwähnt, ist dies mein erstes Mal auf einem Kreuzfahrtschiff. Natürlich habe ich im Vorfeld Fotos und Videos auf YouTube angeschaut – dennoch kommt es mir vor als wäre ich plötzlich in einer ganz anderen Welt.

Das Atrium ©Holland America Line

Zunächst suchen wir unsere Kabine auf, damit wir unser Handgepäck ablegen und unsere Schlüsselkarten in Empfang nehmen können.

Die Schlüsselkarten erhält man nicht an Land oder auf dem Weg zum Schiff. Die Schlüsselkarten hängen mit dem tagesaktuellen Programmheft an der Kabinentür.

Die Veranda-Kabine ist natürlich kein Tanzsaal, doch für zwei Personen geräumig genug und vor allen Dingen schick eingerichtet. Man merkt hier sofort, dass die Rotterdam ein neueres Schiff ist. Die Farbwahl, das Licht, die Ausstattung, das ganze Ambiente – es ist alles stimmig.

Kurzer Rundgang durch Verandah-Kabine auf der Holland America Line Rotterdam!
Verandah Kabine
Verandah Kabine ©Holland America Line

Wir verstauen also erstmal das Handgepäck und machen dann erneut das Schiff unsicher. Der Vorteil, wenn man so früh da ist: Es sind noch lange nicht alle Gäste da und man kann sich alles in Ruhe anschauen.

Weit kommen wir mit der Erkundung jedoch nicht, da mich sofort das Grand Dutch Café anlacht und ich unbedingt einen Kaffee trinken muss. Selbstverständlich geht Kaffee nicht ohne Kuchen; so muss noch ein Stück Apfelkuchen dazu.

Kaffee und Apfelkuchen im Grand Dutch Café
Kaffee und Kuchen im Grand Dutch Café

Der Kaffee im Grand Dutch Café ist Weltklasse! Ich habe selten sooo guten Kaffee getrunken, wie dort. Auch die Auswahl an süßen oder herzhaften Snacks ist großartig. Schon jetzt ist mir klar: Ich komme schwerer zurück, als ich angereist bin!

Zurück auf der Kabine haben dann auch unsere Koffer den Weg zu uns gefunden. Durch die Fächer, Schubladen und Schränke gibt es genug Stauraum.

Es ist 17 Uhr und pünktlich setzt sich das Schiff in Bewegung. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, mit welcher Ruhe dieses imposante Schiff aus dem Hafen gleitet. Die Menschen, die einem von den Fähren aus zuwinken, wirken klein wie Ameisen. Leider ist das Wetter nicht so schön, aber mit Regenschirm bewaffnet, machen wir das Beste daraus.

Hauptbahnhof Amsterdam
Tschüss Amsterdam!

Für das erste Abendessen besuchen wir den Lido Market. Es ist ein Buffet-Restaurant, das an beiden Seiten des Schiffes entlang führt und von Sushi, Salaten über Nudeln, belegten Broten bis hin zu diversen Fisch- & Fleisch-Gerichten für absolut JEDEN etwas bereit hält.

Völligst satt und zufrieden gönnen wir uns zum Abschluss noch einen Cocktail und fallen dann auch schon recht früh ins Bett. Der ganze Trubel macht einen dann doch etwas müde. #Rentner


Kreuzfahrt-Tag 2 – Seetag

Der zweite Tag auf dem Schiff ist heute ein See-Tag. Gestartet wird der Tag mit einem super Frühstück im Lido Market – gefolgt von dem noch vorhandenen Willen etwas Sport zu treiben. Ich bin eher eine Couch-Potato, deswegen will ich mich zumindest im Fitness-Studio ein wenig sportlich betätigen. Nachdem ich auch beim Frühstück bemerkt habe, wie viele leckere Köstlichkeiten nur darauf warten von mir gekostet zu werden, muss ich einfach ein wenig auf aufs Laufband. Beweisfoto, dass ich Sport gemacht habe:

Andreas beim Sport
Ich hasse Sport – eigentlich

Auf dem Laufband direkt am Bug des Schiffes zu stehen, hat irgendetwas. Kurzzeitig flüchte ich mich in den Gedanken, dass das Schiff nur durch mein Laufen angetrieben wird. Herrlich! Eine Stunde verausgabe ich mich und fühle mich danach überraschend gut.

Nach einer erfrischenden Dusche in der Kabine haben wir uns noch Zugang zum Spa-Bereich erkauft. Für $149 pro Person kann man so den exklusiven Spa-Bereich während der gesamten Kreuzfahrt nutzen. Neben einer Liege-Dusche, Infrarot-Sauna, zwei Dampfsaunen und beheizten Keramik-Ruheliegen, gibt es auch einen klasse Hydro-Pool, der für eine super Entspannung sorgt.

Hydropool und Thermal Suite ©Holland America Line
Mich hätte es gefreut, wenn man eine zweite Holz-Sauna innerhalb dieses exklusiven Spa-Bereichs eingebaut hätte. Die normale Sauna war für jeden – auch ohne Zuzahlung – zugänglich. Das ist auf der einen Seite sehr löblich, aber auf der anderen Seite auch ärgerlich, denn diese Sauna ist winzig! Immerhin gibt es zwei davon: Für Männer und Frauen getrennt. Aber auch das kann ein Nachteil sein, wenn man zusammen saunieren möchte.

Nach Sport und Spa geht es abends zum Music Walk. Im Rolling Stone Rock Room gibt es das Beste aus vier Jahrzehnten Rockmusik, auf der Lincoln Center Stage gibt es klassische Live-Musik oder Stand-Up-Comedy, im B.B. King’s Blues Club gibt es Soul & Rockmusik oder man genießt die Musik von zwei Pianisten, die sich gegenseitig die „Bälle“ zuwerfen bei Billboard Onboard.

Live-Musik mit Cocktails!

Früh da sein lohnt sich, um einen guten Platz zu ergattern. Mit leckeren Cocktails lassen wir hier den Tag ausklingen.


Kreuzfahrt-Tag 3 – Eidfjord

Tag 3 auf dem Schiff und der erste Halt in Norwegen. Der Wecker klingelt, man steht auf, zieht die Vorhänge zur Seite: Willkommen in Eidfjord.

Eidfjord
Der Blick von der Veranda über Eidfjord!

Auf dem heutigen Programm steht ein Landausflug von Holland America Line. Aufgrund des „Have it All„-Pakets haben wir ein Guthaben für Landausflüge von $100 pro Person, welches wir deshalb für Waterfalls & Waffle einlösen. Mit dem Bus geht es hoch hinaus bis über die Baumgrenze.

einzelne Hütten

Vorbei an kleinen Hütten machen wir schließlich Rast bei Halne Fjellstugu. Dieses wunderschön eingerichtete, kleine Hotel liegt etwa 3.700 Fuß über dem Meeresspiegel im Herzen des Hardanger-Bergplateaus. 

 Halne Fjellstugu

Zur Stärkung der Silberrücken und uns zwei jungen Hühner, gibt es dort die leckere hausgemachte norwegische Waffel mit Marmelade und Sauerrahm sowie frischen heißen Kaffee.

Eine halbe Stunde können wir uns hier noch die Beine vertreten und die atemberaubende Landschaft genießen. Und obwohl es so kalt aussieht, ist es überraschend warm.

Landschaft

Auf dem Weg zurück machen wir einen Zwischenstopp beim Sysen Dam; einem Felsendamm im norwegischen Hordaland der 1.157 Meter lang, 81 Meter hoch und an seiner Basis 258 Meter breit ist. Leider haben wir bei der Hinreise durch eine Baustelle im Tunnel sehr viel Zeit verloren, sodass wir hier nur kurz Halt machen können.

Sysen Dam
Patrick und Andreas

Der nächste und letzte Stopp: Vøringsfossen. Wer Höhenangst hat, sollte hier nicht zu nah ans Geländer gehen: Die Wasserfälle stürzen über 180 Meter hinab!

Vøringsfossen
Vøringsfossen

Gegen 15 Uhr sind wir wieder zurück an Bord und genehmigen uns erstmal einen Burger mit Pommes vom Dive-In!

Burger mit Pommes

Insgesamt bin ich vom Dive-In leider ein wenig enttäuscht. Die Erwartungshaltung war sehr hoch, da Holland America Line selbst schreibt, es seien „die besten Burger auf See“ – und ich kann dies nicht ganz nachvollziehen. Ein klassisches Burger-Brötchen hätte mir bspw. eher zugesagt und auch von den Pommes-Saucen war ich nicht gänzlich überzeugt. Bei Holland denke ich in erster Linie an Joppie Sauce oder Pommes Spezial. Da ist definitiv noch Nachholbedarf vorhanden! Aber beim Thema Essen ist ja bekanntlich auch immer alles Geschmackssache!

Irgendwann während der Kreuzfahrt probierte ich auch mal den Jack Knife-Hotdog aus. Vertraut mir bitte und bestellt NICHT diesen Hot Dog. Wer auch immer auf die Idee kam, eine krumme(!) Bratwurst in ein längliches Hotdog-Brötchen legen zu wollen – WHY? Es macht weder Spaß zu Essen, noch ist es lecker gewesen.

Nach unserem Snack ist zum Glück noch genug Zeit für einen Abstecher in Sauna und Spa…

Sauna

… bevor es nach kurzer Erholung auf der Kabine am Abend auch endlich Mal in den schönen Speisesaal geht. Man bestellt dort à la Carte und bekommt alle Speisen und Getränke innerhalb kürzester Zeit an den Tisch gebracht. Durch das wunderschöne Ambiente im Speisesaal fühlt man sich dort, als sei man in einem 5-Sterne-Luxushotel.

Speisesaal
Der Speisesaal ©Holland America Line

Am liebsten hätte ich mich in diese Teller reingelegt. Lido Market ist schon echt super lecker – aber das Essen im Speisesaal ist einfach Next-Level!


Kreuzfahrt-Tag 4 – Molde

Nachdem das Abendessen im Speisesaal so gut war, geht es heute zum Frühstück ebenfalls dort hin. Nach der Stärkung durch perfekte Eggs Benedict und French Toast packen wir unsere Taschen und gehen von Bord. Heute liegen wir am Hafen von Molde.

Patrick und Andreas vor der Rotterdam
Zwei glückliche Kreuzfahrer

Am Hafenausgang bekommen wir noch einen kleinen Stadtplan mit Sight-Seeing- und Ausflugstipps in die Hand gedrückt und nach kurzer Beratung entscheiden wir uns für eine Wanderung zu einem Aussichtspunkt namens Molde Panorama. Wir sind jung, fit, gestärkt vom Frühstück, gut gelaunt und motiviert. Easy!

Diese positive Einstellung bereue ich sehr schnell. Anfangs noch voller Tatendrang, wird meine Stimmung immer schlechter und schlechter. Es ist nicht die Wanderung an sich, sondern die Temperatur und meine falsche Outfitwahl, die mir so zu schaffen macht.

Wettertechnisch ist es zwar bedeckt; irgendetwas um die 15 Grad. An Bord dachte ich noch: Zwiebellook ist das Mittel der Wahl. Lange Hose, Shirt, offenes Hemd, Strickjacke, Übergangsjacke. Wir sind schließlich in Norwegen! Da ist es doch kalt!

Hmm, ja, naja… Ist es nicht, wie ich schnell merke – zumindest wenn man sich bewegt. Ich ziehe alles aus was geht und verfluche mich, keine kurze Hose eingepackt zu haben! Patrick hat nach wie vor gute Laune und versucht mich zu motivieren. Ich überlege stattdessen schon einfach umzudrehen.

Nach circa 1,5 Stunden, 5 Kilometern, erreichen wir das Ziel und trotz der ganzen Strapazen hat es sich gelohnt. Der Ausblick ist mal wieder traumhaft schön und es erfüllt mich mit Stolz, dass ich die ganze Strecke zu Fuß gemeistert habe.

Aussichtspunkt Molde Panorama
Unser Kreuzfahrtschiff ist so winzig von dort oben!
Mein absoluter Anfänger-ProTipp: Nehmt euch Trinkflaschen mit. Den Fehler machen eingefleischte Kreuzfahrer wahrscheinlich nicht, aber als Neulinge waren wir aufgeschmissen ohne Trinkflaschen! Dabei geht es nicht einmal um das Trinken während den Ausflügen, sondern beispielsweise um den kleinen Durst zwischendurch auf der Kabine. Eine Minibar ist zwar vorhanden, jedoch nicht im Preis mit inbegriffen. Hat man nun Durst, muss man sich beispielsweise erstmal zum Lido-Market bewegen, um sich dort ein Wasser zu zapfen. Man kann sich auch mit dem Getränke-Paket ein paar Dosen aufs Zimmer mit hochnehmen, jedoch ist es eher unsinnig, das Kontingent der Freigetränke mit einer Dose Wasser zu verschwenden.

Immerhin ist der Rückweg zwar auch anstrengend, aber bergab geht es natürlich leichter. Mir tun die ganzen älteren Herrschaften etwas leid, die uns beim Abstieg noch entgegenkommen. „Ist nicht mehr soooo weit! Fast geschafft!“ – zumindest habe ich versucht sie zu motivieren, als man uns fragte, wie weit es noch bis zum Aussichtspunkt sei.

Zurück an Bord habe ich mir die Kaffee-Pause jedenfalls redlich verdient und meine Stimmung ändert sich auch schlagartig wieder ins Positive nachdem ich mir diesen Bossche bol reingefahren habe!

Bossche bol und Kaffee
Kaffee mit Bossche bol

Zur Entspannung – wie sollte es anders sein – gehen wir natürlich wieder in die Sauna und in den Spa-Bereich. Bezahlt ist bezahlt! Dann muss man es auch auskosten!

Patrick und Andreas im Spa

Am Abend besuchen wir das erste Spezialitäten-Restaurant: The Pinnacle Grill – ein Steakhouse. Hier bezahlt man eine Art „Grundgebühr“ und wählt dann wieder à la Carte die Speisen aus.

Als Vorspeise können wir den kandierten Speck „auf der Wäscheleine“ sehr empfehlen. Die Mischung aus salzig & süß ist erstaunlich lecker! In Kombination mit Zitrone oder Gürkchen – ein Traum!

kandierter Speck

Meine Hauptspeise ist ein Surf’n’Turf, da ich so etwas noch nie gegessen habe. Das hat nochmal einen kleinen Aufschlag von $10 gekostet.

Natürlich bin ich mit diesem Gericht völlig aufgeschmissen und ich muss mich beim netten Kellner als kompletten Neuling outen. Er schmunzelt und hilft mir dann das Hummerfleisch aus dem Panzer zu nehmen.

Surf'n'Turf

Mein Nachtisch ist das Schokoladen-Soufflé von Jacques Torres! Ja, Jacques Torres – der lustige Konditor und Chocolatier von der Netflix-Serie „Nailed It“! (Ich bestellte es nur deswegen.) Es ist selbstverständlich köstlich.

Schokoladen-Soufflé

Körperlich erschöpft, satt und müde, sind wir nach dem Abendessen froh, als wir wieder auf unserer Kabine sind. Dick eingemummelt in Decken sitzen wir zur Abreise noch ein wenig auf unserer Veranda und schauen zu, wie die Landschaft an uns vorbeizieht – bis wir schließlich völlig erschöpft ins Bett fallen.


Kreuzfahrt-Tag 5 – Geiranger

Die Rotterdam liegt imposant mitten im bekanntesten Fjord Norwegens: Hallo Geiranger!

Kreuzfahrtschiff Rotterdam von Holland America Line

Natürlich gibt es wieder ein ausgedehntes Frühstück bevor wir von Bord gehen. Während viele andere wieder in ihre Reisebusse steigen, ist für uns mal wieder ein Wandertag geplant. Auf Google Maps suchen wir uns wieder einen Aussichtspunkt raus zu dem wir wandern wollen: Flydalsjuvet. 4 Kilometer Marsch liegen vor uns – okay, let’s go!

Kreuzfahrtschiff Rotterdam von Holland America Line und Andreas

Aber auch hier lohnt es sich wieder, wenn man schließlich am Aussichtspunkt ankommt. Wenn man sieht, wie klein das Schiff dort unten im Fjord liegt und man sagen kann: „Das sind wir alles gewandert!“.

Flydalsjuvet und Andreas

Nach den obligatorischen Fotos geht es dann schließlich wieder nach unten. Die Route ändern wir dabei etwas ab, weil wir zufällig ein paar versteckte Wanderwege finden, die uns beim Aufstieg nicht aufgefallen sind. Beim Weg nach oben sind wir fast immer am Straßenrand marschiert.

Wanderwege

Auf dem Rückweg machen wir noch einen Schlenker zum Fossevandring Geiranger. Direkt am Wasser(fall) führt ein Weg entlang und es ist sehr beeindruckend mit welcher Kraft und auch Lautstärke das Wasser dort lang saust.

 Fossevandring Geiranger

Im Ort selbst gibt es auch das Norsk Fjordsenter mit Ausstellungen und Infos zur westnorwegischen Fjordlandschaft.

Zurück an Bord holen wir uns zur Kaffee-Zeit im Grand Dutch Café einen Coffee-To-Go mit Poffertjes und beobachten unsere Abreise aus Geiranger.

Coffee-To-Go mit Poffertjes

Während unserer Fahrt aus dem Fjord heraus werden den Passagieren über die Lautsprecher interessante Infos und Fakten erzählt und zu meiner großen Überraschung führt das Kreuzfahrtschiff mitten im Fjord plötzlich eine 360 Grad-Drehung durch.

Einmal 360 Grad-Drehung bitte!

Am Abend geht es für uns zur World Stage zu BBC Earth In Concert. Dort wird auf der Bühne der Soundtrack live aufgeführt, während die Wildtieraufnahmen von BBC Earth auf der großen Leinwand abgespielt werden. Wer auf imposante klassische Musik und großartige Tierdokumentation steht, sollte dies auf jeden Fall nicht verpassen! Leider ist die Vorstellung viel zu schnell vorbei, was sehr schade ist.

World Stage BBC Earth In Concert

Kreuzfahrt-Tag 6 – Bergen

Bergen ist der letzte Stopp auf unserer Norwegen-Kreuzfahrt. Auf jeden Fall will ich mit dieser Standseilbahn Fløibanen zum Bergplateau des Fløyen hochfahren, weil das irgendwie cool aussieht und mich an die Wiesbadener Nerobergbahn erinnert. Außerdem können meine Füße wirklich nicht noch eine Wanderung ertragen.

Bergen

Nach der kurzen Fahrt nach oben, hat man von dort einen hervorragenden Blick über Bergen. Wem das noch nicht reicht: Der dort oben angrenzende Wald lädt zu ausgedehnten Spaziergängen ein.

Hier der Weg nach unten

Für Shopping-Fans gibt es in Bergen ebenfalls ein großes Angebot an kleinen und großen Geschäften. Empfehlen können wir unter anderem die Galleriet. Ein wirklich schönes Einkaufszentrum mit über 70 Geschäften mitten in der Innenstadt. Aber auch kleine Boutiquen und Geschäftchen findet man überall in jeder Straße.

Galleriet

Leicht durchgefroren, weil es heute sehr windig und kalt war – geht es nach unserer Rückkehr mal wieder in die Sauna. Besonders heute, war das ein sehr gutes Gefühl.

Das Abendessen ist heute im Tamarind gebucht. Dort bekommt man wirklich phänomenale Köstlichkeiten aus Südostasien, China und Japan. Unsere Bedienung im Tamarind ist auch eine ganz lustige Person, die uns einige Male zum Lachen bringt und uns selbstverständlich mit kulinarischen Empfehlungen durch den Abend führt.

Patrick und Andreas im Tamarind
Tamarind

Kreuzfahrt-Tag 7 – Seetag

Letzter voller Tag an Bord und eine gewisse Traurigkeit stellt sich bereits ein. Wir genießen die ruhige Fahrt auf hoher See und versuchen nochmal richtig zu entspannen. Das Wetter ist herrlich; mit einer Decke und Kaffee in der Hand kann man sich auf der eigenen Veranda ein wenig den Wind um die Nase wehen lassen.

Andreas mit Kaffee auf der Veranda

Etwas später sind wir beim Afternoon-Tea im Speisesaal und ich ärgere mich fast schon etwas, dass wir nicht schon viel früher dieses kleine Event in Anspruch genommen haben.

Afternoon-Tea

Am Abend haben wir noch eine Reservierung im Rudi’s Sel De Mer. Die preisgekrönte Brasserie von Chefkoch Rudi Sodamin serviert moderne französische Gerichte und Meeresfrüchte. Auch hier gab es nichts zu beanstanden.

Rudi’s Sel De Mer

Kreuzfahrt-Tag 8 – Abreise

Willkommen zurück in Amsterdam. Über die Ausschiffung wird bereits umfassend am Vorabend durch Lautsprecherdurchsagen informiert. Wer den Kofferservice nutzen möchte, bei dem die Reisekoffer vom Personal abgeholt werden, muss das Gepäck am Abend vorher fertig packen und mit einem farbigen Luggage-Tag versehen vor die Tür stellen. Am Tag des Ausschiffens gibt es dann gewisse Zeitfenster für die jeweiligen Farben. Man geht dann von Bord und kann seinen Koffer im Terminal in Empfang nehmen.

Da wir viel zu viel Zeit haben bis unser Zug zurück abfährt, nehmen wir das nicht in Anspruch. So haben wir keinen Stress und können noch ganz entspannt frühstücken, in Ruhe packen und schieben schließlich unsere Koffer selbst von Bord.

Zu Hause angekommen ist die Freude von unserem Kater Gary groß und auch wir sind auch froh, wieder festen Boden unter den Füßen zu haben.

Freude (nicht im Bild)

Ein wenig Kritik zum Schluss

  • Größter Kritikpunkt: das schlechte Internet. Ich musste teilweise auch etwas von unterwegs arbeiten und war oftmals am Verzweifeln. Wenn wir auf See unterwegs waren, war das Internet auf 56k-Modem-Niveau. Meine Hoffnung war zumindest, dass wenn wir am Hafen lägen, alles problemlos laufen würde – doch dort konnte der Satellit aufgrund der Fjorde auch keine Verbindung zum Schiff herstellen. Immerhin konnte ich – Roaming sei Dank – mein mobiles Internet nutzen, doch mein Datenvolumen hat sich bedankt. Und was passiert, wenn man irgendwann eine Kreuzfahrt außerhalb der EU macht? Doch auch wenn ich nicht arbeiten musste, wollte ich zumindest Eindrücke per Social Media teilen. Das war mit dem Internet an Bord kaum bis gar nicht möglich. Ich kann mir zwar vorstellen, dass die Haupt-Zielgruppe – das etwas ältere Klientel – wenig auf Instagram postet oder eher selten TikToks anschaut, doch auch die jüngere Generation sollte zufriedengestellt werden. Die Preise für das Internet sind für diese Qualität auch in keinem Verhältnis!
  • Ebenfalls etwas zu teuer fanden wir die Ausflüge. Deshalb haben wir auch nur einen gebucht. Die Fahrt mit dem Bus mit drei Stopps und einer Waffel & Kaffee als Verpflegung für $149 – das war schon etwas happig. Es war ein schöner Ausflug, aber im Nachhinein hätte ich dafür vielleicht eher die Hälfte bezahlen wollen. Wer gut zu Fuß ist, kann sich oftmals das Geld auch sparen. Denn man kann die angefahrenen Stopps auch zu Fuß erreichen. Das dauert dann zwar länger, ist jedoch folglich auch günstiger. Am Ende muss es jeder für sich selbst entscheiden.
  • Ein weiter Schmerzpunkt war die Musik in meinem geliebten Spa- & Sauna-Bereich. Wenn ich $149 bezahle, um u. a. auch im Entspannungsraum zu liegen, dann möchte ich da keine laute Klassik hören. In der Sauna hat so etwas, meiner Meinung nach, auch überhaupt nichts zu suchen. Ich habe ungelogen täglich nachgefragt, ob man wenigstens die laute Musik in der Sauna ausschalten könne und wurde immer vertröstet, dass man sich darum kümmert. Passiert ist leider gar nichts.
Mein Tipp für Holland America Line: „Zero Beat Music“ oder irgendwelche ruhigen Naturklänge abspielen. Wenn das nicht geht, dann bitte einfach: Musik aus!
Kreuzfahrt auf hoher See

Mein Fazit

Ich würd’s wieder tun. Schlager-Fans horchen kurz auf, aufgrund des Songs von Andrea Berg – doch es ist wahr. Ich würd’s wieder tun – immer wieder tun. Die Kreuzfahrt mit Holland America Line hat unheimlich großen Spaß gemacht.

Die Auswahl an Speisen und Getränken, sowie die generelle Qualität dieser, lassen keine Wünsche offen.

Je nach dem wie viel Geld man für Ausflüge ausgeben will, gibt es eine große Vielfalt an unterschiedlichsten Exkursionen. Kleinere Wanderungen durch die Stadt bis hin zu Ganztagesausflügen. Mit der Holland America Line Navigator App (Google PlayStore / Apple AppStore) kann man sich einen schnellen Überblick verschaffen und diese bequem buchen. Das geht auch vor der Kreuzfahrt. Da einige Exkursionen nur begrenzte Teilnehmerzahlen haben, sollte man sich auf jeden Fall bereits vorher kurz darüber informieren!

Die Kabinen sind modern eingerichtet und die Matratzen sind super bequem. Nicht einmal zu Hause schlafe ich so gut, wie auf der Rotterdam.

Wahrscheinlich ist das Publikum auf den Kreuzfahrtschiffen von Holland America Line ein anderes als beispielsweise einer AIDA. Man sollte sich vorher im Klaren sein, dass hier durchaus das „Rentner-Klischee“ bedient wird. Doch die Frage lautet: Stört einen das? Wir würden behaupten: Nein.

Auch die Kunst an Bord ist wunderschön. Auf jeder Etage im Treppenhaus und auch auf dem restlichen Schiff gibt es ausgestellte Kunstwerke; Bilder, Skulpturen, Plastiken. Ganz besonders verliebt habe ich mich in den Fischotter:

Ich habe kurz überlegt, ob es auffallen würde, wenn er fehlt…

Wie geht’s weiter?

Meine nächste Kreuzfahrt ist bereits gebucht. Da mein Chef so angetan war von meinen Erzählungen und Fotos, möchte er mit seinem einzigen besten Mitarbeiter auch eine Kreuzfahrt machen. Team-Building! Es geht im April 2023 noch einmal nach Norwegen; diesmal mit einer leicht abgeänderten Route.

Ich freue mich jetzt schon auf neue Wanderungen, diesmal mit besseren Klamotten und das gute Essen an Bord. Und ganz besonders freue ich mich auf meine Rotterdam.

Alle Holland America Line Erfahrungsberichte können hier nachgelesen werden.

Weitere Infos und Buchung unter www.hollandamerica.com

Mein Tipp:
www.kreuzfahrtberater.de ist auch eine tolle Seite um eure nächste Kreuzfahrt zu buchen! Bei Fragen hilft das deutsch-sprachige Team gerne weiter und ihr könnt euch auch oftmals noch ein kleines Extra-Bordguthaben für eure Reise sichern! Schaut vorbei!

Fragen?

Falls jemand eine Frage hat, kann er diese gerne in die Kommentare schreiben! 🙂


Checkt auch gerne meine anderen Reiseberichte!


Autor

Das könnte Dich auch interessieren:

14 Antworten

  1. Hallo Andreas! Vielen Dank für dein Bericht. Sehr interessant und hilfreich. Wir sind auch auf dem Gebiet absolute Anfänger. Wir planen unsere erste Reise auf der MSC (Hamburg-Frankreich Le Havre-England Southampton-Hamburg). Und mit “wir” meine ich Mann Frau und zwei Kinder. Deshalb die wichtigste Frage vorab: ist so etwas auch mit Kindern machbar? Ich habe ehrlich gesagt schreckliche Angst davor, dass einer seekrank wird. Oder dass sich die Reise für die Kinder als ein totaler Flop entpuppt…
    Danke
    LG Galá

    1. Hallo Galá! Vielen lieben Dank erstmal für deinen Kommentar. ♥

      Auf jeden Fall ist es eine kluge Idee, eine etwas kürzere Route für den Start auszusuchen. Es gibt wohl nichts Schlimmeres ein Urlaub, bei dem man sich das Ende herbeisehnt, weil es einem nicht gefällt! 😀

      Grundsätzlich ist so eine Kreuzfahrt auch sehr gut mit Kindern machbar. Bei unserer Reise waren zwar keine an Bord – aber es war auch keine Ferienzeit. Jede Reederei hat mittlerweile diverse Freizeitangebote für alle Altersgruppen: Von Kleinkind-Betreuung bis zur PlayStation-Ecke ist eigentlich für jeden etwas dabei. Das Angebot schwankt natürlich, je nach Reederei und Schiff. Die ganzen Websites bieten jedoch einen guten Überblick!

      Thema Seekrankheit: Bei uns gab es einen Tag mit etwas mehr Wellengang. Die modernen Schiffe fahren dann ihre Stabilisatoren aus. Es ist also nicht so, als würde man plötzlich über das Schiff wackeln. Mir persönlich war es etwas flau in der Magengegend, ich hatte ein wenig Kopfweh und war irgendwie müde/abgeschlagen. Du solltest ein paar Tabletten gegen Reiseübelkeit mitnehmen. Mir hat es geholfen, mich nochmal ins Bett zu legen. Danach hat sich mein Körper daran gewöhnt.

      Ein Tipp: Je weiter mittig und unten die Kabine ist, desto angenehmer ist es bei stärkerem Wellengang. Ich würde mich darauf aber nicht komplett fixieren – aber ganz vorne oder hinten auf dem letzten Deck würde es euch sicherlich am schlechtesten ergehen! 🙂

      Du kannst nach eurer Reise ja Mal berichten, wie es war!

      Liebe Grüße

      Andreas

  2. Hallo Andreas,
    vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht.
    Wir fahren auch demnächst mit der Rotterdam nach Norwegen und es ist ebenfalls unsere erste Kreuzfahrt.
    Ich frage mich noch immer, wie das mit diesem Galaabend gehandhabt wird? Kannst du da etwas mehr zur Kleiderordnung sagen? Männer im Smoking oder Anzug? Frauen langes Kleid?
    Würde mich über eine Antwort sehr freuen.
    Lieben Gruß
    Sandra

    1. Hallo Sandra! Vielen lieben Dank für’s Lesen und deinen Kommentar!

      Wann geht es denn für euch los? Die Norwegen Route ist auf jeden Fall toll und ihr habt nichts falsch gemacht 😁

      Also die Gala-Abende haben wir gar nicht so mitbekommen. Das spielt sich dann eher im Main Dining und evtl den Spezialitäten-Restaurants ab.

      Generell ist man relativ locker bei der Kleiderordnung. Ein Jacket, oder eine Anzughose mit einem schönen Pulli. Man kann kreativ sein. Für die Damen Kleid oder eine schicke Bluse. Manche machen sich richtig schick. Man sollte sich dessen also bewusst sein, dass man evtl. auch „underdressed“ sein kann. Am Ende sollte man sich wohlfühlen und „etwas schicker“ aussehen.

      Wenn man kein Bock hat, muss man das auch nicht machen und geht einfach zum Lido Market.

      Ich hoffe, ich konnte dir etwas helfen!

  3. Hallo Andreas,

    danke für deine schnelle Antwort!
    Dann packen wir einfach mal alles ein.😂
    Wir fahren am 29.04., denke gleiche Zeit wie ihr?
    Wir freuen uns auf jeden Fall schon riesig!

    Schöne Ostertage und liebe Grüße,

    Sandra

    1. Ok, also DAS ist natürlich super lustig! 😀

      Dann wünsche ich euch viel Spaß – wenn du mich siehst, kannst du ja mal Hallo sagen 😀

      Schöne Ostern!

  4. Hallo Andreas, vielen Dank für den tollen Reisebericht. Leider findet man nicht allzuviele Berichte über HAL.
    Wir fahren im Juni die Ostseerunde mit der Nieuw Statendam und freuen uns schon sehr. Eigentlich haben wir uns richtig auf die leckeren Burger aus dem Dive in gefreut – hoffentlich sind die auf der NS etwas besser als auf der Rotterdam.
    Ich habe eine Frage zu dem Saunabereich: kann man den auch nur Tageweise buchen (geht in der App vorab scheinbar nur für die gesamte Zeit)? Ist die Sauna eine Textil-Sauna oder wie bei und nur mit einem Handtuch?
    Danke und viele Grüße
    Claudia

    1. Hallo Claudia!

      Vielen lieben Dank für’s Lesen und Kommentieren!

      Ich glaube ich muss dich enttäuschen. Dive-In ist Dive-In! Da ist immer dasselbe Angebot. Qualitativ waren die Burger natürlich nicht schlecht, geschmacklich auch super. Aber eben leider nichts besonderes. Bei der nächsten Kreuzfahrt, werde ich mir natürlich trotzdem wieder ein Burgerchen bestellen 🙂

      Zu deiner Frage: Da die Nieuw Statendam und die Rotterdam beide zur Pinnacle-Class gehören, gehe ich auch davon aus, dass beide gleich aufgebaut sind. Die normalen finnischen Saunen liegen NICHT im Greenhouse Spa. Das heißt, ihr braucht auch keinen Spa-Pass, um diese zu benutzen!

      Wer noch Infrarot- und Dampfsauna (sowie Hydro-Pool & Entspannungsraum) benutzen möchte, der benötigt diesen extra Spa-Zugang.

      Zur Info: Die finnischen Saunen sind getrennt für Männer und Frauen. Das ist natürlich schade, wenn man mit Partner/in zusammen in die Sauna möchte. In der Sauna kann man sich mit oder ohne Handtuch dann entspannen.

      Ich hoffe, das hilft und ich wünsche dir viel Spaß bei deiner Kreuzfahrt! Ich bin auch schon sehr gespannt auf die Ostsee-Kreuzfahrt!

      Liebe Grüße

      Andreas

  5. Hallo Andreas,

    danke für die scnelle Rückmeldung. Ui, spannend. Wir haben auch noch ca. 40 Tage bis zu unserer Ostseerunde. Wir steigen am 08.06. in Kopenhagen auf die Nieuw Statendam auf. Ist das auch Deine Baltikum-Reise?

    Viele Grüße
    Claudia

    1. Hallo Andreas,
      da ich leider keine weiteren Daten von dir habe und ich nicht sicher bin, ob wir uns nochmal über den Weg laufen, auf diesem Weg ein gaaaanz großes DANKESCHÖN!! 😊😘

  6. toller Blog, Andreas, hab ihn grad erst entdeckt und bin schon gespannt auf die nächsten Beiträge. Als ebenfalls begeisterte Kreuzfahrerin und am liebsten auch mit Holland American Line kann Deine Beschreibungen und Hinweise voll bestätigen. bin auch schon näher am Rentenalter dran und finde es besonders schön, dass alle Altersgruppen auf einer Kreuzfahrt einen perfekten Urlaub haben können.

    1. Liebe Birgit, vielen lieben Dank für deinen Kommentar und das Lesen des Reiseberichts. Der neue Beitrag ist natürlich schon in Arbeit!

      Life is short, take the cruise.

      Liebe Grüße

      Andreas

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert